Ein Großteil meiner fotografischen Leidenschaft - ohne diese funktioniert die Fotografie meiner Meinung nach nach nicht so richtig, funktioniert eigentlich nichts so richtig - gehört den Tieren.
Das drückt sich schon in meinem fotografischen Equipement aus, in dem ein Tarnzelt und ein 600 mm Objektiv enthalten sind.
Tiere haben eine Seele.
Es wird uns immer wieder eingebläut, nur Menschen hätten eine Seele. Was der tiefere Sinn dieser offensichtlich falschen Lehre ist, ich weiß es nicht.
Sie haben ein Selbst, sind verletzlich.
Nicht nur der Mensch, auch Tiere können nonverbal kommunizieren.
Sehen konnte ich dieses Verhalten bei Seeschwalben, die sich mir abkehrten um die Silberfische, die Nahrung für die Jungen, vor mir verborgen zu halten. Oder bei den Regenpfeifern, die sich nähern, sich umdrehen, ein Flügel krampfig hängen lassen und mit einem Auge zurückschauen ob man auf ihr gespieltes Gebrechen hereinfällt.
Tiere sind Fantasie, sind Farbe, bizarr, sind für uns Menschen mitunter schwer einzuordnen und zu erfassen, wie Vieles in der Natur, weil der Mensch mehr sein will, als ein Teil der Natur und sich dadurch von ihr entfernt hat.
Tiere sind unsere nächsten Verwandten
Dem Menschen bleibt die große Chance, zu zeigen, daß er die Krone der Schöpfung ist.
Meiner Meinung nach ist er nur ein gedankenloser Teil der Schöpfung.
Schade, ewig Schade, daß wir so wenig Mensch sind.